Interview mit dem Magazin one

Martina Kral, stellvertretende Marktleiterin eines PENNY-Marktes in Berlin, ist Hobbyautorin und unterstützt den Verein SchreibArt e.V., der es sich zum Ziel gesetzt hat, erlebte Geschichte authentisch aufs Papier zu bringen, um sie für die Nachwelt zu erhalten.

 

 

 

one: Welche Idee steckt hinter Ihrem Projekt, mit dem Sie sich beim Fonds 200 gute Taten beworben haben?
Martina Kral:
Als Hobbyautorin fasziniert mich der Gedanke, daran beteiligt zu sein, erlebte Geschichte authentisch aufs Papier zu bringen, um sie für die Nachwelt zu erhalten. Dieses anspruchsvolle Ziel hat sich der SchreibArt e.V. mit seinem Archiv gesetzt.

one: Warum liegt Ihnen dieses Projekt am Herzen?
Martina Kral: Mal ehrlich: wer weiß noch, wann Partizip 1 und 2 richtig zu verwenden sind? In unserer Schreibwerkstatt erhalte ich dafür das nötige Rüstzeug und kompetente Antwort auf meine Fragen. Außerdem habe ich dort die Möglichkeit, meine Texte vor der Veröffentlichung einem überaus kritischen Publikum vorzustellen, damit meine Kurzgeschichten für Jung und Alt eine breite Leserschaft ansprechen.

one: Wozu wird die Spende aus dem Fonds verwendet?
Martina Kral: Die Spende wird vorwiegend für Recherchen, z. B. Interviews von Zeitzeugen zu ihrem persönlichen Leben, genutzt. Dabei steht aber auch die Geschichte des Industriegebietes im Fokus. Ziel ist es, sowohl eine Ausstellung zu diesem umfangreichen Thema zu erarbeiten, als auch eine Veröffentlichung zu ermöglichen. Bis dahin ist es aber noch ein weiter Weg...